Feedback: Dein wichtigster Schlüssel im Job

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Feedback: Dein wichtigster Schlüssel im Job

Mit Feedback ist es immer so eine zwiespältige Sache. Vielen Menschen ist es unangenehm, kritisiert zu werden. Und sei es noch so freundlich und konstruktiv. Dabei heißt Kritik nicht immer zwangsläufig, dass man etwas schlecht gemacht hat. Manchmal soll damit einfach aufgezeigt werden, wie man etwas noch besser oder einfacher machen kann. Verbesserungspotenzial halt. Und Feedback, dass uns Wege aufzeigt, wie wir besser werden können, ist ein wahnsinnig wichtiger Schlüssel für unsere Weiterentwicklung im Job. Doch Feedback öffnet die Tür nicht nur in eine Richtung. Offene und ehrliche Rückmeldungen sind für beide Seiten wichtig. Auf Arbeitnehmer- und auch auf Arbeitgeberseite.

Warum konstruktives Feedback wichtig für dich ist

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Klar gibt es auch Kritik, die einfach nur darauf abzielt, jemanden negativ zu kritisieren. Und dass diese Art des Feedbacks einfach unnötig ist, darüber brauchen wir auch nicht zu diskutieren. Konstruktive Kritik allerdings ist als Feedback eine nicht zu unterschätzende Hilfe, um sich im Berufsleben weiterzuentwickeln. Sinnvolle Rückmeldungen, die mit Bedacht vorgetragen werden, sind für beide Seiten bereichernd und bieten die Chance, noch besser zu werden. Eine Möglichkeit für persönliches und berufliches Vorankommen.

Fehler macht jeder – die Guten lernen aus ihnen

Misserfolge gehören genauso zu unserem Leben, wie Erfolgserlebnisse und Lob. Fehler machen uns jedoch nicht zu einem schlechten Menschen oder einem Loser. Eigentlich müssten wir uns über Fehler freuen: Sie zeigen uns auf, dass wir uns noch weiterentwickeln können. Dass wir noch »Luft nach oben« haben. Falschzuliegen mag niemand. Aber wir können entweder die Chance nutzen, aus unseren Fehlern zu lernen und uns weiterzuentwickeln oder wir können uns in eine Ecke setzen und über konstruktives Feedback schmollen. Die meisten Vorteile ziehen wir allerdings aus der Möglichkeit, uns weiterentwickeln zu können. Nimmst du die Chance wahr oder lässt du sie verstreichen?

Wie gehst du mit Kritik richtig um?

Positives Feedback tut gut. Lob pusht das Selbstbewusstsein und treibt uns an, motiviert uns. Negatives Feedback, bremst uns erst einmal aus. Es fühlt sich nicht gut an, wir fühlen uns schlecht, nicht gut genug. Aber heißt es das wirklich? Dass wir nicht gut genug sind? Nein! Und darum sollten wir uns davon auch nicht herunterziehen lassen. Höre dir das Feedback aufmerksam an, reflektiere es. Nimm Tipps und Ratschläge an und überlege, wie du sie am besten umsetzen und für dich nutzen kannst.

Dir fehlen bestimmte Skills, die dir deine Aufgabe erleichtern würden? Eigne sie dir an. Wenn du es nicht in Eigenregie kannst, weil dafür spezielle Schulungen notwendig sind, dann sprich mit deinen Vorgesetzten über Möglichkeiten zur Weiterbildung. Viele Arbeitgeber sehen es sehr positiv, wenn ihre Angestellten sich weiterbilden wollen und beteiligen sich an den entstehenden Kosten.

Feedback ist keine Einbahnstraße

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 

Selbstverständlich ist Feedback nicht dazu gedacht, dass nur wir kritisiert werden. Auch wir können – und sollten – unsere Meinung gegenüber unseren Vorgesetzten (und auch Kollegen) mitteilen. Positives sowie negatives Feedback sollte immer von beiden Seiten sinnvoll und bedacht angebracht werden. Nicht nur wir können die Chance zur Weiterentwicklung nutzen. Auch Arbeitgeber profitieren von konstruktivem Feedback und die meisten von ihnen sind froh, wenn sie Hinweise bekommen, wo sie für die Verbesserungen ansetzen sollen. Denn wenn sich die Firma weiterentwickelt, steigt die Produktivität. Steigt die Produktivität, steigen auch die Einnahmen.

So gibst du richtig Feedback

Feedback sollte niemals zwischen Tür und Angel abgegeben werden. Wähle einen geeigneten Zeitraum und mache einen Termin aus. So kann dein Gesprächspartner sich Zeit nehmen und ihr könnt in Ruhe über alle Punkte sprechen.

Nimm dir selbst vorher Zeit, dich ausreichend vorbereiten zu können. Mach dir Stichpunkte, begründe deine Argumente. So kannst du hinterher alles sachlich vortragen. Deine Punkte sollten für dein Gegenüber klar nachvollziehbar sein. Bring also in deinem Feedback ruhig auch Beispiele unter.

Außerdem solltest du deine Argumente sachlich hervorbringen. Harsche oder gar beleidigende Formulierungen sind eher kontraproduktiv und können vorhandene Spannungen verstärken.

Lass auch Gegenfeedback von deinem Gegenüber zu. Stelle Rückfragen, zeige Verständnis. Manchmal hilft es, sich auf andere Sichtweisen einzulassen

Über die Autorin

Carina

38, Introvertierter Dickkopf mit Leidenschaft zum Schreiben und Texten. Mit dem Kopf durch die Wand ist auch ein Weg! Texterin in einer Agentur für Kommunikation und Design. ++ Leise kann auch laut sein! >>> blogs: myhappychaos.de und wortundherz.de
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